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China Bubble - Wenn die Blase platzt

"Made in China" ist ein Begriff, welcher jeder Konsument, der westlichen Welt, bereits einmal auf seinem gekauften Artikel gesehen hat. Günstige Konditionen und schnelle Produktionszeiten sind für jeden westlichen Investor interessant. Dieses grosse Interesse, welches China schon seit Jahren entgegengebracht wird, hat es zum heutigen Wirtschaftsgiganten hochgearbeitet.

Der Anfang des neuen Chinas
Im Jahr 1949 wurde die Volksrepublik China ausgerufen. Dazumal interessierte sich das Ausland, wie China seine riesige Bevölkerung ernähren wollte. Über 50 Jahre später schaut die Welt auf ein Land, welches nicht nur seine Bevölkerung ernährt, welche sich mehr als verzweifacht hat, sondern auch zur grössten Exportnation der Welt gehört. Um dem sowjetischen Vorbild nachzugehen, fehlten die Ressourcen. Das Ziel war aber ein rasches Wahstum der Wirtschaft. Chinas streben nach der Autarkie verhinderte zugleich die wirtschaftliche Entwicklung. Ausserdem war es zudem schwierig sich für den Weltmarkt wirtschaftlich auszurichten und Chinas Wirtschaft war Abhängig von den entwickelten Industriemächten. Maos Ziel war es das sich China und deren einzelnen Provinzen, sowie die Regionen selber versorgen könnten. In der Zwischenzeit verhängte die USA ein Wirtschaftsembargo, welches 21 Jahre hin. Mao setzte auf Massenkampagnen. Mit denen wollte er einen grossen Schritt nach vorn gehen. Kulturrevolutionen folgten. Beide Massnahmen waren vor allem politisch motiviert und warfen das Land in eine schwere Krise. Historiker schätzen, dass bis zu 30 Millionen Menschen ihr Leben dafür lassen mussten, weil viele verhungerten, da Maos Politik gewaltige Missernten verursachte. Arbeiter und Bauern waren von der Kulturrevolution ausgeschlossen.

Chinas Grosskunden - die Schweiz ist dabei
Chinas Wirtschaft ist heutzutage nicht wegzudenken. Günstig und gute Produktionsmöglichkeiten für fast jedes Bedürfnis. Top-Kunde ist Deutschland. Ein Land, welches selber gute Produktionsmöglichkeiten hat. Es ist der Preis, welcher anlockt. Auf Platz zwei folgt Schweden. Den dritten Platz belegt die Schweiz. Viele, vor allem exklusiven Häuser, produzieren in China. Für die Produktion muss wenig investiert werden. Dafür kann man dann einen grösseren Gewinn erzielen. Der Kunde erhält die gleiche Qualität zum gleichen Preis. So die Theorie. In Wirklichkeit ist es eine grosse Herausforderung, für Firmen aus dem Ausland, den Überblick zu behalten und die Produktionsqualität zu erhalten. Viele Konzerne haben Zwischenstellen ins Ausland verlegt, damit man Vorort die Produktion im Auge behalten kann. Irland hat diese Sorgen nicht, sie gehören nicht zu den Super-Kunden. Die Frage kommt auf, ob dies eine vollkommen irre Entscheidung ist? Bei den heutigen Unklarheiten im Osten ist dies nicht ein grosser Verlust, nicht dabei zu sein.

Worst-Case-Szenario
Ein normaler Arbeitstag geht im Westen zu Ende. Die Firma schreibt schwarze Zahlen. Die Produktion im Ausland funktioniert. Investitionen werden getätigt. Gewinne werden erzielt. Alles scheint in Ordnung zu sein. Am nächsten Morgen erreicht uns die Nachricht, dass die Aktien weltweit eingestürzt sind. Der erste Gedanke jedes Investors ist " Was passiert mit meinen Investitionen?" Betriebe kündigen Sparmassnahmen an. Wie so oft werden die Massnahmen als aller erstes im Personalwesen vollzogen. Banken hätten riesige Verluste. Eventuell würden einige sofort ihre Standorte schliessen. Wir schauen zurück auf die Lehmann Brothers. Über Nacht wurden sie zum Kennzeichen der Wirtschaftskrise in 2008. Die ganze Welt müsste grosse Verluste entgegenehmen. Finanzkrisen, Unterversorgung, Arbeitsplatzverluste im Inland und Ausland. Aber vermutlich würde das schlimmste sein, dass auch unsere so globalisierte Wirtschaft einige Jahre in die Vergangenheit zurück geworfen könnte.

Ein Szenario, welche viele sich gar nicht vorstellen können.


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